Neuigkeiten am IMSAS



April 2017

Gründung ZIM Netzwerk LoaC 

Das IMSAS hat in April 2017 das ZIM-Netzwerk für Lab-on-a-Chip Technologien (LoaC) mitgegründet. Fachexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft bündeln ihre Kompetenzen, um kostengünstige Miniatur-Labore im Chip-Format zu entwickeln.  

 

Unter Lab-on-a-Chip-Technologien versteht man die Zusammenfassung mehrere Analyseschritte der klassischen und neuen Laboranalytik auf einem Glas-, Plastik, oder Silikon-Chip mit der Zielstellung, einen hohen Automationsgrad sowie eine weitestgehende Parallelisierung vieler Analyseschritte zu erreichen. Durch den technologischen Fortschritt im Bereich der Mikrosystemtechnik sowie durch die Möglichkeiten, die sich seit kurzem aus der Nutzung von Mobiltelefonen als "Mini-Computer" und Datenübertragungseinheiten ergeben, hat das Feld der Lab-on-a-Chip-Technologien eine äußerst interessante Perspektive entwickelt.  

 

Ziel des Netzwerks „Lab on a Chip“ ist es, im Rahmen der Möglichkeiten des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand die FuE-Arbeiten durchzuführen, die notwendig sind, damit LoaC-Technologien sich dauerhaft am Markt etablieren können und deutsche KMU am Markterfolg dieser Konzepte partizipieren können.

 

LoaC präsentiert sich auf der Lab on a Chip & Microfluidics in München

 

 

 

Januar 2017

Martina Hübner erhält den Bremer Studienpreis.

Für Ihre Diplomarbeit „Charakterisierung einer Klebefuge mit eingebetteten kapazitiven Sensoren“ erhält Martina Hübner den Bremer Studienpreis 2016. Der Preis wird Ihr am 20.02.2017 im Rahmen einer Feierstunde in der oberen Rathaushalle verliehen.     

In Ihrer Arbeit beschäftigt sich Frau Hübner mit der Herstellung von miniaturisierten kapazitiven Kammsensorstrukturen auf dünnen Folien. In Klebefugen eingebracht können die Sensoren Informationen über den Aushärteprozess des Klebers liefern. Ziel ist es, die Sensoren so zu miniaturisieren, dass sie in der Klebung verbleiben können ohne die Klebkraft zu reduzieren. Dies ermöglicht die Nutzung der Sensoren über den Aushärtevorgang hinaus, beispielsweise zur Überwachung der Alterung der Klebung. Die Diplomarbeit ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen den Arbeitsgruppen von Prof. Walter Lang am Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) der Uni Bremen und Dr. Peter Plagemann am Fraunhofer IFAM.  

Mit dem Bremer Studienpreis würdigt die Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen („unifreunde“) seit 1983 jedes Jahr Absolventinnen und Absolventen für hervorragende Studienabschlussarbeiten und Dissertationen.  Frau Hübner ist seit September 2015 als Doktorandin am IMSAS beschäftigt. Sie forscht derzeit zur Integration flexibler kapazitiver Sensoren in Kohlefaserverbundwerkstoffe zur Überwachung von Polymerisations- und Degradationsprozessen.

 

 

November 2016

Schnelle und bessere Krebsdiagnostik „RedHisto“ Start-Up Idee ausgezeichnet von Campusideen beginnt im Dezember mit einem EXIST-Gründerstipendium   

Frühe und zuverlässige Krebsdiagnosen können Leben retten. Doch noch immer steht die moderne Medizin bei der Diagnosestellung vor großen Herausforderungen. Lukas Brandhoff, Marta di Salvo und Benjamin Haubold, Wissenschaftler an der Uni Bremen, wollen dies mit RedHisto ändern: Das infrarot-spektroskopisch unterstützte digitale Pathologiesystem liefert Informationen über die chemische Zusammensetzung eines zu untersuchenden Gewebeschnitts und ermöglicht dadurch eine schnellere und genauere Diagnose von Gewebeveränderungen. Gerade in großen Krankenhäusern, in denen mehrere hundert Gewebeschnitte pro Tag untersucht werden müssen, ermöglicht dies eine Vereinfachung und Verbesserung der Untersuchungen. Die Idee zu RedHisto belegt Platz Eins der Geschäftsideen.  (aktuelle Meldungen Uni Bremen) 

 

 

 

September 2016

SensOsurf gehört zu den Gewinnern bei WECONOMY 2016  

Am 14. September 2016 hat eine Jury unter Vorsitz von Professor Burkhard Schwenker von Roland Berger die Gewinner der Gründerinitiative WECONOMY 2016 ausgewählt. Neun Start-ups konnten die Jury von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Herzlichen Glückwunsch!

 

WECONOMY 2016

www.sensosurf.de

 

 

Mai 2016

„Ligandenverknüpfte Platin-Nanopartikel: Ein neues potentialreiches Material für die katalytische Gassensorik“ 

DFG bewilligt gemeinsames Forschungsprojekt von Prof. Walter Lang (IMSAS) und Prof. Marcus Bäumer (IAPC) 

Im Rahmen des abgeschlossenen Projektes „KatSense“ haben das Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) und das Institut für Angewandte und Physikalische Chemie (IAPC) ein neuartiges Konzept für katalytische Mikrogassensoren entwickelt, das auf ligandenstabilisierten Platin-Nanopartikeln basiert. Gezeigt wurde, dass die neuen katalytischen Materialien ein hohes Potential aufweisen und Verbesserungen im Ansprechverhalten des Sensors sowie in der Sensorstabilität möglich sind. Die Empfindlichkeit der auf dem Konzept basierenden Sensoren ist zudem, trotz geringer Mengen Materials, sehr hoch. Die Materialien bestehen aus katalytisch aktiven Platin Nanopartikeln, die durch bifunktionale organische Liganden ein poröses Netzwerk bilden. Als Substratchip wird ein Membransensor mit hoher thermischer Entkopplung verwendet, auf dem sich Thermosäulen mit hohem Seebeck-Koeffizienten befinden. Die Funktionsweise des Gassensors basiert auf der Detektion von Reaktionswärme am Katalysator. Trotz der Erfolge sind die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Nanopartikel noch überwiegend ungeklärt. Daher ist das volle Potential ligandenverknüpfter katalytischer Nanopartikel noch weitgehend unbekannt. 

 

Im bewilligten Forschungsvorhaben wird deshalb in den nächsten drei Jahren fundamentales Wissen über ligandenverknüpfte Nanopartikelnetzwerke und deren Applikation in der katalytischen Gassensorik erarbeitet. Aufbauend auf dem Vorprojekt wird die Selektivität und Stabilität katalytischer Wasserstoffsensorik systematisch untersucht. Zum Erreichen dieses Ziels werden neue Materialien entwickelt und ein Reaktor gebaut, der insitu spektroskopische Untersuchungen ermöglicht. Grundlegende Mechanismen des neuen katalytischen Materials sollen erforscht werden, um gezielt die Eigenschaften zu verbessern.

 

Für das Projekt ist am IMSAS eine Stelle für eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in ausgeschrieben. Stellenausschreibung

 

 

F. Bunge,
M. Akhtar,
R. Ebrahimfard
Prof. M. Vellekoop

Januar 2016

Radio Bremen berichtet über die Arbeitsgruppe von Prof. Michael Vellekoop.

Radio Bremen hat im Magazin "buten und binnen" vom  20.01.2016 die Forschungsaktivitäten von Prof. Michael Vellekoop vorgestellt.

Der Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe lässt sich unter dem Schlagwort „Lab on a Chip“ zusammenfassen. Untersucht werden neue Ansätze in der Analyse von Flüssigkeiten unter Verwendung von Mikrosystemen und dem Konzept der „physikalischen Chemosensoren“. Dabei werden (bio)chemische Konzentrationen oder Eigenschaften durch physikalische Messprinzipien bestimmt, wodurch ganz neue Anwendungen ermöglicht werden, wie Infrarot-Detektion von Krebszellen in Lymphflüssigkeit oder Untersuchung auf Allergien mit kleinsten Blutproben.

 

Der Bericht kann in der Mediathek von Radio Bremen unter folgendem Link aufgerufen werden:

buten und binnen 20.01.2016

 

NDR//Aktuell zeigte am Freitag den 22. Januar (Minute 10:38) einen Beitrag dazu.

 

 

Walter Lang, Martina Hübner, Eike Brauns

November 2015

OHB-Preis 2015 geht an Martina Hübner für das beste Diplom im Bereich Elektrotechnik / Informationstechnik der Universität Bremen.

Im Rahmen der Akademischen Abschlussfeier des Fachbereiches 1 Physik/Elektrotechnik am 27. November 2015 wird Martina Hübner mit dem OHB-Preis 2015 ausgezeichnet. Die Studentin des Institutes für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) erhält die Auszeichnung für ihre Diplomarbeit mit dem Titel „Charakterisierung einer Klebefuge mit eingebetteten kapazitiven Sensoren“. Mit dem von der OHB AG gestifteten Preis werden die AbsolventInnen und StudentInnen mit den jeweils besten Abschlüssen und Zwischenabschlüssen eines Fachbereichs ausgezeichnet.

 

Seit Anfang September ist Frau Hübner als Doktorandin am IMSAS tätig. Sie beschäftigt sich mit der Integration flexibler kapazitiver Sensoren in Polymere zur Überwachung von Polymerisations- und Degradationsprozessen.

Weitere Informationen: Kammsensor

 

Eike Brauns erhält Auszeichnung für die beste Promotion am Fachbereich 01. 

Für seine Doktorarbeit mit dem Titel „Entwicklung katalytischer Mikrogassensoren mit Katalysatoren aus ligandenstabilisierten Nanopartikeln“ erhält Eike Brauns den Promotionspreis von Randstad Professionals. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Walter Lang am Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS). Die Verleihung der Auszeichnung erfolgt im Rahmen der Akademischen Abschlussfeier des Fachbereiches am 27. November 2015.

 

In seiner Arbeit befasst sich Eike Brauns mit der Umsetzung eines neuen Konzeptes für katalytische Mikrogassensoren. Der Sensor basiert auf einem hochtemperaturstabilen Membranchip mit guter thermischer Entkopplung, Thermosäulen mit hohem Seebeck-Koeffizienten und einem neuartigen katalytischen Hybridmaterial. Dieses Material besteht aus Platin-Nanopartikeln, welche durch organische Liganden stabilisiert werden und eine hohe Katalysatoroberfläche aufweisen. Hierdurch wird nur eine geringe Menge des Katalysatormaterials benötigt, um einen hohen Energieumsatz zu erzeugen. Insbesondere aufgrund nur geringer Mengen stabilisierenden Zusatzmaterials, weist das Katalysatormaterial ein hohes Verhältnis von freier Oberfläche zur Wärmekapazität auf. Die Umsetzung beinhaltet die Entwicklung eines Designs durch Modellbildung nach physikalischen Mechanismen. Weiter werden die Fertigungsprozesse und Besonderheiten der mikrosystemtechnischen Herstellung erläutert. Für die Charakterisierung wird eine spezielle digitale Elektronik entwickelt, welche verschiedene Betriebsmodi der Temperaturregelung ermöglicht, wie z.B. sinusförmige Temperaturmodulation zur gasspezifischen Erzeugung von Oberwellen. Anschließend erfolgt die Charakterisierung des Systems durch Ermittlung klassischer Sensorparameter.

 

Weitere Informationen:

KatSense - Katalytische Gassensoren
Dissertation

 

 

 

Juli 2015

Bremer Strömungssensoren ermöglichen Energieeinsparung in Kühlhäusern 

Start eines neuen Projektes

Frisches Obst zu jeder Jahreszeit hat seinen Preis. Äpfel werden zum Beispiel bis zu 6 Monaten in Kühlhäusern gelagert. In einem neuen Projekt soll nun die hierzu notwendige Energie reduziert werden. Energie wird nicht nur zur Bereitstellung der Kühlleistung benötigt, sondern insbesondere auch für Ventilatoren, um eine gleichmäßige Luftströmung in jedem Spalt aufrechtzuerhalten. Der Anteil der Lüfter am Gesamtenergiebedarf beträgt etwa 40%.

Hier setzt ein neues vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertes Projekt an. Um eine sichere und ausreichende Kühlung in jeder Kiste zu garantieren, sind die Lüfter oft überdimensioniert. Eine neue intelligente Regelung soll nun die tatsächlich erzielte Strömung zwischen und in den Kisten messen. Wenn die Kühlung ausreichend ist, wird der für diese Sektion zuständige Lüfter runter geregelt, wenn es Probleme gibt, die Drehzahl erhöht. Man spart sogar doppelt: Lüfter produzieren Abwärme. Wenn die Lüfter weniger Energie umsetzen, muss die Kühlung auch weniger Wärme aus dem Lager abführen. Der Feuchtigkeitsverlust und damit Gewichtsverlust der Ware durch Verdunstung wird ebenfalls reduziert. Gleichzeitig wird anhand einer genauen Messung der Strömungsverhältnisse das Design der Kisten optimiert. Die Luftführung im Raum soll ebenfalls durch zusätzliche Leitbleche optimiert werden. 

Das Projekt mit den Namen „COOL“ wird vom Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. koordiniert. Erfahrene Biologen werden die Auswirkung von Strömungsänderungen auf die Früchte untersuchen, Verpackungen optimieren und ein Computermodell der Strömung erstellen. Der Aufbau von miniaturisierten Strömungssensoren ist seit 10 Jahren eine der Kernkompetenzen des IMSAS. Ein neues Chip-Design soll nun die Strömungen in unterschiedliche Richtungen mit Betrag und Winkel messen. Damit wird eine genauere Analyse des Strömungsprofils möglich. 20 oder sogar 100 Sensoren sollen für die ersten Messungen eingesetzt werden. Das geht natürlich nur mittel drahtloser Übertragung, dazu wird der Sensor mit einem neuen Funkmodul von micorsensys verbunden. Daneben wird das Projekt mit einer Laufzeit von 2 ½ Jahren von einem weiteren Forschungspartner und insgesamt 5 Industrieunternehmen unterstützt.  

 

Zur Presseerklärung des Leibniz-Instituts für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB)

 

 

v. l. Mentor Prof. Walter Lang (IMSAS), Theodor Hillebrand, David Horch, Konstantin Tscherkaschin, Yannik Auth, Maike Taddiken

Juni 2015

Scipio-Team der Universität Bremen gewinnt ersten Preis beim International Contest of Application in Nano-micro Technology (iCAN)

Scipio steht für Scientific Purification Indicator und ist eine Entwicklung der Bremer Elektrotechnik StudentInnen Theodor Hillebrand, David Horch, Konstantin Tscherkaschin, Yannik Auth und Maike Taddiken. Das Gerät unterstützt die sogenannte SODIS-Methode (Solar Water Disinfection). Sauberes Trinkwasser ist in Afrika nicht selbstverständlich. Bei der von der Weltgesundheitsorganisation WHO propagierten SODIS-Methode werden in äquatornahen Ländern mit Wasser gefüllte PET-Flaschen zur Desinfektion in die pralle Sonne gelegt. Die UV-Strahlen des Sonnenlichtes haben eine antibakterielle Wirkung, so dass nach etwa 6 Stunden die meisten Keime abgetötet sind und das Wasser trinkbar ist. Allerdings hängt die genaue Dauer von einer Reihe äußerer Einflüsse ab. Genau an dieser Stelle setzt die Entwicklung der Bremer StudentInnen an.

Scipio besteht aus einem dünnen, durchsichtigen Röhrchen, das durch den Flaschenhals in die PET-Flasche eingebracht wird. Enthalten sind Sensoren, die Stärke der UV-Strahlung, Temperatur und Lage der Flasche bestimmen, sowie Solarzellen zur Energieversorgung. Eine Elektronik berechnet die notwendige Zeit und signalisiert den Anwendenden durch einfache Piktogramme, wann das Wasser für den Verzehr geeignet ist. Für die Realisierung von Prototypen gewannen die Bremer StudentInnen, die allesamt TutorInnen im Grundlagenlabor Elektrotechnik sind, zahlreiche SponsorInnen und Unterstützende. Zu diesen zählen auch die MCB-Mitglieder ITEM und IMSAS. Für Ihre Entwicklung wurden die StudentInnen jetzt mit einem von zwei ersten Preisen des iCAN Wettbewerbs geehrt. iCAN ist ein internationaler studentischer Wettbewerb im Bereich Micro- und Nanotechnologie. Ziel von ICAN ist die Förderung innovativer Ideen junger ForscherInnen für mikro- und nanotechnologische Anwendungen. Verliehen wird der Preis dieses Jahr im Rahmen der Transducers 2015, der 18. International Conference on Solid-State Sensors, Actuators and Microsystems, in Anchorage Alaska.

 

 

Mai 2015

Bakterielle Belastung von Trinkwasser soll mit einem Mikrochip untersucht werden

Im Rahmen des Projektes ProWaChip wird das IMSAS zusammen mit der Hochschule Bremerhaven  und den Unternehmen RSK-elektronik GmbH, Junker Filter GmbH, APM Gehäusetechnik GmbH und microfab Service GmbH einen Chip zur bakteriellen Kontrolle von Prozess- und Trinkwasser entwickeln. Das Projekt läuft über 2,5 Jahre und wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. 

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel in unserer Gesellschaft. Um Erkrankungen in großem Ausmaß auszuschließen, wird es stetig kontrolliert und überwacht. Dennoch kommt es immer wieder zu gefährlichen Krankheitsausbrüchen insbesondere im Zusammenhang mit Legionellen. Im Rahmen des Projektes soll ein Biosensor zur Überwachung der Wasserqualität für Trinkwasser und Prozesswasser der Zuckerindustrie entwickelt werden. Durch den zu entwickelnden mikrofluidischen Biosensor wird ein quantitatives Fluoreszenzsignal erzeugt, das sich optisch durch eine Ausleseeinheit auswerten lässt. Damit können Kontaminationen  innerhalb von 1-2 Stunden nachgewiesen werden, während herkömmliche Beprobungen mehrere Tage in Anspruch nehmen.

 

 

Neues Projekt zur Strömungs- und Drucksensorik gestartet.

In den kommenden zwei Jahren entwickelt das IMSAS gemeinsam mit der ZILA GmbH aus Suhl ein Modul mit kombinierter Strömung- und Druckmessung. Finanziert wird das Vorhaben mit Mitteln aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. 

Dichtheitsprüfung und Leckageerkennung spielen in der Installationstechnik, beim Bau von Klima- und Lüftungsanlagen sowie in vielen Bereichen des Anlagenbaus eine wichtige Rolle. Aktuelle Prüfgeräte nutzen aufgrund gesetzlicher Vorschriften und Normen sowohl Druck- als auch Strömungsmessungen zur Bestimmung von Leckraten. Die Hersteller dieser Geräte müssen dabei auf Einzelsensoren zurückgreifen, die der Aufgabe nicht angepasst sind. Messmodule mit integrierter Druck- und Strömungssensorik sind nicht verfügbar. Im Vorhaben wird deshalb ein universelles Sensormodul mit einer hohen Integrationsdichte von Druck- und Strömungssensorik realisiert. Um viele unterschiedliche Anforderungen erfüllen zu können, ist die Entwicklung eines modularen Systems geplant. Dazu sollen die Sensoren auf einem Träger integriert werden. Der Träger und die Sensoren sind für alle Anwendungen identisch. Die Anpassung an die Applikation wird durch eine weitere Modulkomponente, den Applikationsadapter, realisiert. Dieser verbindet den Sensorträger mit der Strömung, indem er entweder als mechanische Halterung den Träger im strömungsführenden Bauteil fixiert oder selbst einen Strömungskanal darstellt.

 

 

DFG bewilligt gemeinsames Forschungsprojekt von IMSAS und FIBRE

Unter dem Titel „Integration flexibler kapazitiver Sensoren in Polymere zur Überwachung von Polymerisations- und Degradationsprozessen“ wird am IMSAS und am Faserinstitut Bremen in den kommenden drei Jahren die Integration von Sensoren in Faserverbundwerkstoffe erforscht. Mit den Sensoren soll sowohl der Herstellungsprozess kontrolliert als auch das Langzeitverhalten der Verbundmaterialien überwacht werden. Sensoren zur Kontrolle des Herstellungsprozesses bzw. ein Online Process Monitoring (OPM) existieren bereits, stellen aber durch ihre Größe einen Fremdkörper im Material dar, welcher im Dauerbetrieb eines Bauteils nicht toleriert werden kann. Damit eignen sich diese Sensoren für nicht Laborversuche, aber für die Überwachung realer Bauteile. Wären die Sensoren sehr klein und gut an die Matrix angepasst, könnten sie die über die gesamte Lebensdauer des Bauteils dort belassen werden. Die ForscherInnen von IMSAS und FIBRE vertreten die These, dass es möglich ist, Foliensensoren in das Matrixmaterial von Faserverbundwerkstoffen einzubetten und damit wesentliche Informationen über den Zustand der Materialien zu gewinnen. Gleichzeitig sollen die Strukturen so wenig invasiv sein, dass keine signifikante Schwächung der Materialstruktur durch den eingebetteten Fremdkörper erfolgt. Die Verifikation dieser Forschungsthese ist das Ziel des bewilligten Projekts.

 

 

April 2015 

Sensorintegration in Elastomerdichtungen

AiF-fördert gemeinsames Projekt von FWBI und IMSAS. Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) fördert  ein zweijähriges Projekt  des Friedrich-Wilhelm-Bessel-Institut (FWBI) und des Instituts für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS).  

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Integration von Sensoren in Elastomerdichtungen. Sowohl die Montage als auch die Alterung von Gummidichtungen sollen dabei durch die eingebetteten Sensoren überwacht werden. So kann ein Ausfall der Dichtungen frühzeitig erkannt und entsprechend gehandelt werden. Risiken für Mensch und Umwelt durch möglicherweise auftretende Leckagen werden minimiert. Gleichzeitig erlaubt der proaktive Austausch gealterter oder defekter Dichtungen beachtliche Kosteneinsparungen. Ausfallzeiten von Anlagen werden ebenso vermieden wie hohe Energieverluste durch unentdeckte Leckstellen. Im Rahmen des Projektes sollen sowohl Dehnungsmessstreifen (DMS) zur Messung der Verformung als auch Drucksensoren auf der Basis organischer Feldeffekttransistoren (OFET) zur Messung des Anpressdrucks in Gummidichtungen integriert werden. Ziel ist eine Integration der Sensoren, so dass einerseits die gewünschten Sensordaten erhalten werden, andererseits ein negativer Einfluss des integrierten Sensors auf die Dichtungen vermieden wird. Dazu werden die Sensoren sehr klein und flexibel auf 5 μm dicken Folien gefertigt, die in die Dichtung eigebettet.

 

 

März 2015

IMSAS Doktorand erhält "Innovation Award"

Dr.-Ing. Cord Winkelmann ist für seine Promotionsarbeit, die er unter der Betreuung von Prof. Walter Lang am IMSAS schrieb, mit dem „Innovation Award“ der Schaeffler FAG Stiftung ausgezeichnet worden. Er erhielt für seine Dissertation über sensorische Oberflächen den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis der Stiftung. Winkelmann entwickelte eine Methode, Wälzlager mit Sensorik auf der Lauffläche auszustatten. So können die dort wirkenden Kräfte gemessen werden. In der Laudatio wurde dies als „absolute Pionierarbeit“ gelobt. Cord Winkelmann hat sich inzwischen mit der Idee der sensorischen Oberflächenüberwachung von Maschinen- und Anlagenkomponenten als Bremer Uni-Ausgründung „Winkelmann Mikrosysteme“ (http://www.winkelmann-mikrosysteme.de/) selbstständig gemacht. Sensorintegration ist am IMSAS ein Schwerpunk der Forschung. Die Promotion wurde durch die  Zentralen Wissenschaftliche Einrichtung „Integrated Solutions in Sensorial Structure Engineering“ (ISIS) mitfinanziert. 

 

Die Schaeffler-Gruppe

Seit 1983 fördert die Schaeffler FAG Stiftung Forschung und Lehre in naturwissenschaftlichen-technischen Fächern. Jährlich werden NachwuchswissenschaftlerInnen und Studierende ausgezeichnet, die mit ihren Arbeiten auf den Gebieten Fertigungstechnologie, Produktinnovation und Marketingstrategie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wälzlagertechnik geleistet haben. 

Weltweit entwickelt und produziert die Schaeffler Gruppe Präzisionskomponenten und Systeme in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen und leistet so einen entscheidenden Beitrag für die „Mobilität für morgen“. Mit rund 80.000 MitarbeiterInnen an 170 Standorten ist die Schaeffler Gruppe in 49 Ländern aktiv. 

 

Pressemitteilung der Universität Bremen

 

 

 

Februar 2015

24.02.15: Marie Curie ITN EngCaBra zeigt Ergebnisse.

Neue Wege in der Diagnostik und Therapieentwicklung bei Krebs und Erkrankungen des Gehirns hat das Projekt „EngCaBra“ aufgezeigt. Die Abkürzung steht für „Biomedical engineering for cancer and brain disease diagnosis and therapy development". Am Dienstag, 24. Februar 2015, haben beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einer öffentlichen Postersession in das Glashaus des Gebäudes NW1 eingeladen. Vier Jahre lang, seit April 2011, lief das Projekt, an dem ein Konsortium aus acht Forschungsgruppen aus sieben Ländern, darunter zwei Unternehmen und ein Krankenhaus, beteiligt waren. Das durch das Marie Curie-Programm der EU geförderte Projekt wurde von Professor Michael Vellekoop vom Institut für Mikrosensoren, -aktuatoren und -systeme (IMSAS) und Microsystems Center Bremen (MCB) des Fachbereichs 1 Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen geleitet. Die Kombination der Forschungsdisziplinen Elektronik, Mikrosensoren, Nanotechnologie,  Biotechnologie und Medizin hat völlig neue Messtechniken als Ergebnis. Sie liefern Informationen über die Analyse und Behandlung von Melanomen, Leukämie und Schizophrenie. Der gemeinsame Nenner dieser Krankheiten ist eine Fehlfunktion von menschlichen Zellen. So wurde beispielsweise ein Biopsie-Messgerät entwickelt, das Experten, die Gewebeproben von einem Patienten genommen haben, bei der Analyse unterstützt. Das Ziel des Instruments ist es, die Anzahl der falschen positiven und falschen negativen Ergebnisse, die beide eine hohe Belastung für die Patienten und für das finanzielle Budget des Krankenhauses darstellen, stark zu verringern. 

Kontakt: Kai Burdorf, Microsystems Center Bremen, Tel: 0421 218 62640, E-Mail: kburdorf@mcb.uni-bremen.de

 

Artikel dazu im Bremer Uni-Schlüssel BUS aktuell

Pressemitteilung der Universität Bremen

 

 

 

Januar 2015

Forschungsvorhaben zur Reduzierung der mechanischen Belastung von Windkraftanlagen wird von der AiF gefördert. IMSAS und FWBI starten das Projekt ReDynForce

Im Projekt ReDynForce wird die Möglichkeit einer innovativen Anlagenregelung theoretisch und experimentell untersucht. Das Projekt wurde von Prof. Walter Lang (IMSAS) und Prof. Bernd Orlik (IALB) initiiert. Ausführende Forschungsstellen sind das IMSAS und das Friedrich Wilhelm Bessel Institut (FWBI). Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 24 Monaten und wird durch die AiF - Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. gefördert. 

 

 

Dezember 2014

Neues Projekt startet im Januar 2015

In-Network-Datenanalyse räumlich verteilter Größen

Nach dem Projekt zu Schimmel-Sensorik startet jetzt das zweite Folgeprojekt des Intelligenten Containers. Schwerpunkt des neuen Projektes ist die Analyse von typischen räumlichen Sensordaten mit Hilfe von In-Network-Processing. 

Weitere Informationen finden sich unter Forschung.

 

 

November 2014

Neue innovative Impulse für die Wirtschaft und ein großer Erfolg für Bremen

Doktorand des IMSAS wirbt eines von drei neuen EXIST-Forschungstransfer-Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von 1,6 Millionen Euro ein.

 

sensOsurf besteht aus einem Team von drei Köpfen um Dr.-Ing. Cord Winkelmann. Mentor ist Professor Walter Lang vom Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Uni Bremen. Mittels sensorischer Oberflächen wird eine Maschinenzustandsüberwachung auf Komponentenebene ermöglicht, um so jederzeit den wahrscheinlichen Ausfallzeitpunkt einer Komponente zu bestimmen. Bei sensorischen Oberflächen handelt es sich um Mikrosysteme, die direkt auf dem zu überwachenden Bauteil hergestellt werden. Einsatzbereiche sind beispielsweise in der Automobilindustrie oder im Bereich hochwertiger optischer Komponenten zu finden. Namhafte Firmen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen haben bereits jetzt großes Interesse bekundet.

Pressemitteilung der Universität Bremen

Meldung auf bremen.de

 

Bremer Elektrotechnikstudenten gewinnen Mikrosystemtechnik Preis. 

Scipio (Scientific Purification Indicator) zeigt an, wann Wasser zu Trinkwasser wird. 

 

Sauberes Trinkwasser ist in Afrika nicht selbstverständlich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO propagiert deshalb die sogenannte SODIS-Methode (Solar Water Disinfection), um Wasser vor dem Trinken zu desinfizieren. Das vom Scipio Team entwickelte Messgerät - Scientific Purification Indicator - besteht aus einem dünnen, durchsichtigen Röhrchen, das durch den Flaschenhals  in die PET-Flasche eingebracht wird. Enthalten sind Sensoren, die Stärke der UV-Strahlung, die Temperatur und die Lage der Flasche bestimmen sowie  Solarzellen zur Energieversorgung. Eine Elektronik berechnet die notwendige Zeit und signalisiert den Anwender über eine Anzeige mit einfachen Piktogrammen, wann das Wasser für den Verzehr geeignet ist. Für die Realisierung von Prototypen gewannen die Bremer Studenten, die allesamt Tutoren im Grundlagenlabor Elektrotechnik sind, zahlreiche Sponsoren und Unterstützer, zu diesen zählen auch ITEM und IMSAS.

Belohnt wurden sie mit einem ersten Preis im größten Studentenwettbewerb im Bereich Mikrosystemtechnik COSIMA (Competition of Students in Microsystems Applications). Zusätzlich wurde Scipio für den iCAN 15, dem internationalen Contest of Applications in Nano-micro Technology, nominiert. Er findet am 21. Juni 2015 in Anchorage, Alaska, statt.

Wir wünschen den jungen Entwicklern viel Erfolg!

Auch in 2010 gewannen schon einmal Studenten der Universität Bremen mit einem Sensorm dem Ride-O-Meter, den Wettbewerb.

 

Oktober 2014

M4 Explorationsprojekt 'LifeChip'

Frank Bunge M.Sc. kommt von der Technischen Universität Ilmenau ans IMSAS um bei Prof. Michael J. Vellekoop im Rahmen des M4 Explorationsprojekts das Projekt LifeChip im Rahmen der Exzellenzinitiative der Universität Bremen zu beginnen.

LifeChip

 

 

Mai 2014

3. Mikrosystemtechnik-Tag Bremen war ein voller Erfolg

 

Was tut sich in der Mikrosystemtechnik-Forschung in Bremen? Auf diese Frage gab es auf dem Mikrosystemtechnik-Tag am 14. Mai 2014 in Bremen umfangreiche Antworten. Im Rahmen von 14 Fachvorträgen wurden den Teilnehmern Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Anwendungen von Mikrosystemtechnik in Bremen ermöglicht. In Vorträgen wie „Biosensoren in der Molekularbiologie“, „Sensoren in Automobil-Applikationen“, „Drahtlose Sensoren“ oder „Mikromechanischer Schalter für Hochfrequenzsignale“ sowie vielen weiteren Themen berichteten Vertreter aus Forschung und Industrie über aktuelle Ideen und Trends der Branche.

 

 

Mikrosysteme aus Bremen - intelligent klein

Das Microsystems Center Bremen veranstaltet zum dritten Mal den Bremer Mikrosystemtechnik-Tag um präsentiert die Vielfalt der Bremischen Forschungslandschaft rund um die Mikrosystemtechnik (MST). Im Rahmen einer Vielzahl von Fachvorträgen können sich die Besucher über den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung sowie die Anwendung von Mikrosystemtechnik in Bremen informieren.

Datum: 14. Mai 2014, Zeit: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort: Ringhotel Munte am Stadtwald, Parkallee 299, 28299 Bremen             mehr>>                                             

 

Mai 2014

Themenheft “Intelligent Food Logistics”

Transactions of the Royal Society A (Mathematical, Physical and Engineering Science) herausgeben vom Team des intelligenten Containers und weiteren internationalen Experten. Volume 372, Issue 2017, May/June 2014.

Im Angesicht einer immer größeren Weltbevölkerung sind die Millionen Tonnen an Verlusten in der Kühlkette von Lebensmittel inakzeptabel. Die Resthaltbarkeit, nach deren Ablauf die Qualität unter eine Akzeptanzgrenze fällt, wird oft durch Abweichende Lager- und Transportbedingungen verringert. Diese Verkürzung der Resthaltbarkeit bleibt aber in der Regel unsichtbar und resultierende Qualitätsabweichungen werden erst im Einzelhandel entdeckt. Dieses Themenheft fasst verschiedene Ansätze zusammen, um derartige Abweichungen durch Fernüberwachungstechnologien frühzeitig zu entdecken und zu quantifizieren. Sensorsysteme messen die Temperatur, Luftfeuchte und Gas-Konzentration. Eventuelle Haltbarkeitsverluste werden anhand biologischer Modelle berechnet. Die frühzeitige Erkennung von Abweichungen der Resthaltbarkeit macht es möglich, neue Strategien im Kühlkettenmanagement einzusetzen, wie intelligente Rotation der Lagerbestände oder das First-Expired-First-Out (FEFO) Prinzip. Anhand von drei Fallbeispielen wird gezeigt, dass Verbesserungen in fast jeder Kühlkette möglich sind durch bessere Vorkühlung, Behandlung der Früchte nach der Ernte, sowie einer durchgängigen Überwachung der Kühlbedingungen und des Warenzustandes.

 

Kurzinfo und Bestellinformation

Liste der Beiträge

Transactions of the Royal Society A

 

Dezember 2013

IMSAS wird Mitglied bei ForWind

Das IMSAS ist dem Zentrum für Windenergieforschung ForWind beigetreten. ForWind bündelt die Kompetenzen der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen in der Windenergieforschung und verbindet wissenschaftliches Know-how mit industrienaher Forschung. Im Jahr 2003 mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gegründet, dient ForWind als Ansprechpartner der drei Universitäten für die Industrie. Mit dem Beitritt trägt das IMSAS seinen Aktivitäten im Bereich Windenregie Rechnung.

 

Weitere Informationen unter www.forWind.de

 

 

November 2013

Sonderforschungsbereich „Prozesssignatur“ von der DFG bewilligt

Die Universität Bremen hat von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einen mit 9,7 Mio. Euro ausgestatteten Sonderforschungsbereich (SFB) zugesprochen bekommen. Unter dem Titel „Funktionsorientierte Fertigung auf der Basis charakteristischer Prozesssignaturen“ wird ab April 2014 untersucht, wie sich die Eigenschaften während der Materialbearbeitung verändern und wie sich oberflächennahe Werkstoffeigenschaften gezielt einstellen lassen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen hoffen die Wissenschaftler die Lebensdauer und das Betriebsverhalten hochbelasteter Bauteile, wie Zahnräder in Windkraftanlagen erheblich verbessern zu können.

Das Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) ist am SFB beteiligt. Ziel des Teilprojektes „Messtechnische Erfassung lokaler Verformungen im bearbeiteten Material“ ist die Herstellung eines metallischen Probekörpers mit integrierter Sensorik. Dieser soll sich während der Bearbeitung möglichst ähnlich einem Metallkörper ohne Sensorik verhalten, gleichzeitig aber Temperaturen, elastische und plastische Verformungen im Material messen. Die Sensordaten dienen zur Gewinnung von Aussagen über die Auswirkung der Werkstoffbearbeitung im Materialinneren, den sogenannten Prozesssignaturen.

   

 

Chip gegen Überdüngung im Boden

Auf der vom 12. bis 16. November 2013 auf dem Messegelände Hannover stattfindenden Agritechnica wurde das Lab-on-a-Chip, das im Rahmen des EU-Projekts Optifert der AG Prof. Vellekoop entwickelt wurde, mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.   Agritechnica 2013

Pressemitteilung der EU: EU REA

 

Das NDR-Fernsehen berichtet über den Düngerchip des IMSAS

Im Rahmen seiner Berichterstattung von der Agritechnica, 12-16.11.2014 in Hannover, hat der NDR über den an der Uni Bremen in Kooperation mit der TU Wien entwickelten Chip zur Bestimmung des Nährstoffgehaltes von Ackerböden berichtet. Im Beitrag der Sendung „Hallo Niedersachsen“ vom 13.11.2014, erläutert der NDR die Funktionsweise des Chips, zeigt dessen Einsatz und führt Interviews mit dem Projektleiter Prof. Dr. Michael Vellekoop, sowie interessierten Messebesuchern.

Beitrag in der NDR Mediathek: www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds18727.html

 

Der intelligente Container in den Medien

Ein Radiobericht von Deutschland Radio Wissen und Weiterlesen bei Deutschlandradio Kultur.

 

 


Oktober 2013

Creative Unit I-See. The artificial eye: Chronic wireless interface to the visual cortex.

Bremer Forscher entwickeln Sehhilfen für Blinde. Mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative auf dem Weg zum künstlichen Auge.

Hoffnung für Blinde - auch wenn der Weg zum visuellen Wahrnehmen noch weit ist: Neurowissenschaftler und Elektrotechniker der Universität Bremen starten jetzt mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zwei Projekte, die Blinden helfen sollen, visuelle Eindrücke zu bekommen. In den Vorhaben „I-See – das künstliche Auge“ und „inAuKa“ geht es darum, wie elektrische Signale direkt ins Gehirn eingespeist und dort verarbeitet werden. Um eines Tages eine Sehprothese zu entwickeln, müssen das Gehirn und dessen Informationsverarbeitung besser verstanden werden. Neue Technologien für medizinische Anwendungen lassen sich nur auf Basis von in Tierversuchen gewonnenen Erkenntnissen entwickeln. „Im Rahmen der Projekte beginnen wir jetzt, an konkreten Systemen für Patienten zu arbeiten – auch wenn das beim künstlichen Auge sicher noch mindestens zehn Jahre dauern wird“, sagt Professor Andreas Kreiter, Wissenschaftler am Zentrum für Kognitionswissenschaften (ZKW) der Universität Bremen zur zeitlichen Perspektive der Forschungsarbeiten. Insgesamt stehen für die beiden interdisziplinären Vorhaben 1,3 Millionen Euro zur Verfügung.Das Gehirn gezielt stimulieren Im menschlichen Gehirn werden Informationen mit der Hilfe von elektrischen Impulsen übertragen. Auf diese Weise werden Seheindrücke von den Augen zu der Sehrinde des Gehirns gesendet. Hieraus entsteht dann die visuelle Wahrnehmung der Umgebung. Ist die Verarbeitung oder das Weiterleiten dieser Signale durch eine Krankheit gestört, kommt es für die betroffene Person zu Problemen wie Blindheit oder Taubheit. Dadurch wird die Lebensqualität der betroffenen Menschen stark eingeschränkt. 
 Homepage: www.isee.uni-bremen.de

 

 

Chip gegen Überdüngung im Boden

Stickstoffhaltige Düngemittel, wie sie in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen, belasten Grundwasser, Flüsse und Küstengewässer mit Nitraten. Die Felder werden vielfach überdüngt, weil die Landwirte nicht genau wissen, wie viel Düngemittel der Boden tatsächlich benötigt. Hier gibt es jetzt eine interessante Lösung: Mit Hilfe eines Chips kann der Nährstoffgehalt des Bodens binnen weniger Minuten analysiert werden. Danach können dem Boden gezielt die Nährstoffe zugeführt werden, die er benötigt. Der Mikrochip ist im EU-Projekt OPTIFERT unter der Leitung von Prof. Michael Vellekoop am IMSAS und an der TU Wien  unter Beteiligung weiterer Hochschulen und Industriepartner entwickelt worden. mehr

Artikel in der NORDSEE-ZEITUNG erschienen. 

 

 

September 2013

Drahtlose Sensoren / Sensornetzwerke zur Strukturzustandsüberwachung (SHM) von Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen mittels Lamb-Wellen (Drahtloses SHM)  

In diesem Projekt werden autonome, drahtlose Sensoren und Aktoren zur Verwendung in Strukturzustandsüberwachungssystemen (SHM) unter Verwendung des Ansatzes induktiv gekoppelter Spulen entwickelt. Ziel des Projektes ist es, mit einer Kombination aus drahtloser Daten- und Energieübertragung in einem magnetisch gekoppelten Feld und aktiven, akustischen Sensoren (PWAS) die praktische und damit wirtschaftliche Umsetzung der zerstörungsfreien Strukturzustandsüberwachung durch Integration im Faserverbund zu ermöglichen. mehr

  

Schimmelpilze in Container Fracht erkennen 

Mit 22 Projektpartnern aus Industrie und Forschung konnte unter der Federführung des IMSAS das Projekt  „Der Intelligente Container“ Mitte dieses Jahres zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden. 

Aber nicht alle die Logistik betreffenden neuen Fragestellungen konnten durch das Projekt abgedeckt werden. So hat gerade eine Fragestellung das besondere Interesse geweckt: Wie kann auch während eines Transports von leicht verderblicher Fracht die Belastung durch Schimmelpilze bestimmt werden. Daher initiierte das IMSAS ein neues Forschungsvorhaben , welches sich seit Oktober 2013 mit der Entwicklung eines Mikroreaktorensystems zur autonomen Untersuchung von Schimmelpilzbelastungen (kurz: MaUS) beschäftigt. Durch innovative Verfahren zur Luftprobenentnahme soll dabei erstmals die bewährte Methode des Anzüchtens einer Schimmelpilzprobe auf einem Nährboden automatisiert werden. Neben technischen Neuheiten ist auch die Erprobung und Erforschung von biologischen Komponenten in Form der Nährböden ein maßgeblicher Fokus. Durch Kenntnis der Leitkeime und deren Eigenschaften kann in Kombination mit den richtigen Nährmedien neben der Belastung auch die Art der beteiligten Keime bestimmt werden.

 

August 2013 

Erster miniaturisierter Gaschromatograph mit Auflösungsgrenze von unter 200 ppbv Ethylen erfolgreich getestet

Durch die Entwicklung einer neuen Anreicherungseinheit konnte erstmals mit einem miniaturisierten Gaschromatographen Ethylen mit einer Konzentration unterhalb von 200 ppbv nachgewiesen werden. Dies stellt für die Logistik einen maßgeblichen Erfolg dar, da auf diese Weise in naher Zukunft ein günstiges System zur Verfügung stehen wird, das zur Qualitätsüberwachung in der Transport- und Lagerlogistik eingesetzt werden kann.

Janßen, S.; Teßmann, T.; Nießen, M.; Sklorz, A.; Lang, W. In Large-Capacity-on-Chip Preconcentrator Device for Selective Ethylene Measurement below 400 ppbv, Transducers 2013, The 17th International Conference on Solid-State Sensors, Actuators and Microsystems, Barcelona, Spain, June 16-20, 2013, 2013; IEEE: Barcelona, Spain, 2013; pp 2271-2274   IEEE Catalog Number: CFP13SSA-USB.

 

„InAuKa“ - Mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative auf dem Weg zum künstlichen Auge

Pressemitteilung der Universität Bremen. Hoffnung für Blinde - auch wenn der Weg zum visuellen Wahrnehmen noch weit ist: Neurowissenschaftler und Elektrotechniker der Universität Bremen starten jetzt mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative. und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zwei Projekte, die Blinden helfen sollen, visuelle Eindrücke zu bekommen. In den Vorhaben „I-See – das künstliche Auge“ und „InAuKa“ geht es darum, wie elektrische Signale direkt ins Gehirn eingespeist und dort verarbeitet werden... mehr »

 

Der Intelligente Container: Forscher der Universität Bremen optimieren die Qualität von Lebenmittel-Transporten

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Bremen, Februar 2013

Vom 06. - 10. März 2013 findet in Delmenhorst das

1. Bernstein Sparks Workshop über Corticale Neurointerfaces

statt. 

Für nähere Informationen und Registrierung besuchen Sie: http://www.nncn.uni-freiburg.de/termine/corticalneurointerfaces

 

Bremen, 28. August 2012

Am 18. und 19. Oktober 2012 findet an der Universität Bremen das

DASH7 UAG Research Symposium

statt. 

Das IMSAS ist Ausrichter des ersten Treffens der UAG (University Actions Group) der DASH7-Allianz. 

Dieses internationale Ereignis zeichnet sich durch Wissenschaftler aus Europa, den USA und Asien aus, die zusammenkommen um den Forschungsfortschritt zu diskutieren.

Namhafte Gäste sprechen unter anderem über Themen wie 6loWPAN, CoAP, Distributed Queuing und DASH7 in der Logistik.

Für nähere Informationen und Registrierung besuchen Sie: http://www.dash7.org/events

 

Bremen, 23. August 2012

Tag der Elektrotechnik (19. November 2012)

Am Montag, den 19. November 2012 findet zwischen  9-14 Uhr
im Fachbereich 1 Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen der Tag der Elektrotechnik statt

Schwerpunkte sind:

·         Schülerorientierte Fachvorträge von Professoren der Elektrotechnik und Informationstechnik
·         Führungen durch die Forschungslabore
·         Studieninformationen und Studienberatung
·         Eine Gesprächsrunde für die begleitenden Lehrkräfte
Das Angebot richtet sich an Physikkurse der gymnasialen Oberstufe mit ihren Lehrkräften. Auch besonders interessierte jüngere Schülerinnen und Schüler, z.B. aus Arbeitsgemeinschaften Physik, sind willkommen!
Die Teilnahme ist kostenlos, bedarf aber einer Anmeldung der Schülergruppen durch die begleitenden Lehrkräfte.
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!
Prof. Dr. Jens Falta, Dekan des Fachbereichs 1 Physik/Elektrotechnik
Prof. Dr. Walter Lang, Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme 
Priv.-Doz. Dr. Annette Ladstätter-Weißenmayer, Referentin für Studium und Lehre

Bremen, 4 Mai 2012

Vortrag über den intelligenten Container am Thementag Logistik (30. Mai 2012, Venlo, Niederlande)

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Bremen, 23. April 2012

IMSAS ist auf der Hannover Messe vertreten (Halle 7, Stand A48)


Bremen, März 2012

Prof. Michael Vellekoop neuberufen am IMSAS -->Biografie<--

 

Bremen, 15. Februar 2012

IMSAS präsentiert seine neue Content Managment basierte Homepage.