Willkommen am Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme



Am IMSAS werden Mikrosysteme, Sensoren und mikrofluidische Devices im Bereiche der medizinischer Analyse bis hin zu industriellen Messsystemen erforscht. Unsere Forschungsprojekte finden in Kooperation mit anderen Universitäten, Forschungsinstituten und der Industrie statt. Das IMSAS hat eigene Einrichtungen mit allen Schlüsseltechnologien, die für die Durchführung von Smart Sensorik und mikrofluidischen Systemen relevant sind. Der 900 m² große Reinraum wird nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierten Qualitäts-Management-Richtlinien betrieben. 

 

Unter der Leitung von Prof. Walter Lang und Prof. Michiel Vellekoop beschäftigt das IMSAS 45 Mitarbeitende. 

Im Moment arbeiten 20 Promovierende an ihrer Dissertation.

Arbeitsgruppe Lang: Sensoren, Sensorintegration, Neuroimplantate und Sensornetze

Arbeitsgruppe Vellekoop: Physical Chemosensors und Mikrofluidik

Wir entwickeln thermische Strömungssensoren auf starren und flexiblen Substraten. Die Strömungssensoren zeichnen sich besonders durch eine hohe Temperaturfestigkeit, chemische Beständigkeit und hohe Sensitivität aus.

Im Bereich Sensorintegration untersuchen wir die Einbettung von Sensoren in Material. Ziel ist es, Sensoren so zu integrieren, dass die makroskopischen Eigenschaften, wie zum Beispiel die Materialfestigkeit, nicht beeinflusst werden. Dazu sind neue, kleinere Sensorelemente sowie neue Techniken der Materialeinbettung nötig. Wir untersuchen die Einbettung von Sensoren in Metalle, Faserverbundwerkstoffe und in Elastomere. 

Gemeinsam mit Kognitionswissenschaftlern entwickeln wir Neuroimplantate mit dem Fernziel, durch eine kortikale Sehprothese blinden Personen optische Eindrücke vermitteln zu können. 

Im Projekt „Der Intelligente Container“ wird ein Sensornetz entwickelt, das den Zustand von verderblichen Waren misst, zum Beispiel den Reifegrad von Obst in einem Container. Durch Reifemodelle wird aus den Sensordaten die verbleibende Resthaltbarkeit abgeschätzt, mit deren Hilfe der Logistikprozess verbessert wird.

 

Wir suchen neue Ansätze in der Analyse von Flüssigkeiten mit Mikrosystemen und haben dazu das Konzept der „physikalischen Chemosensoren“ entwickelt. Dabei werden (bio)chemische Konzentrationen oder Eigenschaften durch physikalische Messprinzipien bestimmt, so werden die Messsysteme einfacher und  stabiler. 

Die Anwendungen reichen von den Life Sciences bis hin zu industrieller Analytik. Wir entwerfen die Mikrochips und stellen sie im Reinraum des IMSAS her. Unsere multidisziplinäre Forschung findet in Kooperation mit Partnern aus der Biotechnologie, mit Krankenhäusern und der Industrie statt. 

Die Arbeitsgruppe koordiniert das Marie Curie Initial Training Network (ITN) EngCaBra, in dem Methoden zur Analyse und Therapie von Krebs und von Gehirnerkrankungen erforscht werden. Aktuelle Forschungsthemen sind medizinische und biologische Chips, Zellanalyse, Mikrofluidik und Optofluidik, integrierte Sensoren und Sensortechnologie.

IMSAS Reinraum

 

 

 

 

 

Zertifiziertes QM-System

DIN EN ISO 9001:2008 

Reg.-Nr. FS 517025/0919D